Katharina Eggenberger

Katharina Eggenberger

1993–1999 Studium an der Universität Zürich und Parma: Geschichte, Völkerrecht, italienische Literaturwissenschaft (Lizentiat); 2000–2002 Nachdiplomstudium am IHEID in Genf: Internationale Beziehungen (Diplôme d’études supérieures); seit August 2002 Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation in verschiedenen Funktion , u.a. Projektverantwortliche für die EU-Forschungs- und Bildungsprogramme, heute stv. Leiterin des Ressorts Forschung.

Zusammenfassung des Referats

Nationale Herausforderungen: Der Beitrag des Bundes im Rahmen der BFI-Botschaften

Im Rahmen der periodischen Botschaften über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation nimmt der Bundesrat Stellung zu den Mehrjahresprogrammen der Forschungsorgane, namentlich des Schweizerischen Nationalfonds und der Akademien. Die Mehrjahresprogramme geben Auskunft über die Bedürfnissen und Prioritäten der verschiedenen Fachgemeinschaften. Ein Thema, das in den letzten Jahren vermehrt an Bedeutung gewonnen hat, ist die Bereitstellung von Forschungsinfrastrukturen. Aufgrund der stetig wachsenden Beständen an Daten, Digitalisaten und genuin digitalen Quellen, wächst auch der Bedarf an entsprechenden Forschungsdaten- und Datenservicezentren, die für eine koordinierte Aufbereitung und Archivierung zuständig sind. Aus Sicht der Forschungsförderungspolitik des Bundes stellt sich dabei die zentrale Frage, inwiefern jeweils eine spezifische Bundesunterstützung notwendig resp. im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen und der verfügbaren Kredite möglich ist. Im Bereich der Digital Humanities unterstützt der Bund direkt oder indirekt via die Schweizerische Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) diverse digitale Sammlungen. Die Archivierung von Digitalisaten und von genuin digitalen Quellen stellt nach wie vor eine erhebliche konzeptionelle, technische und finanzielle Herausforderung dar. Die zwei zentralen Frage, die sich stellen, sind, wie kann eine übergreifende webbasierte Vernetzung von geisteswissenschaftlichen Datenbeständen sinnvoll realisiert werden und wie gehen wir mit einem kontinuierlich sich vergrössernden Bestand an Digitalisaten und genuin digitalen Quellen um

Präsentation

Referentin vom 29. November

Der Beitrag des Bundes im Rahmen der BFI-Botschaften

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